Costa Rica ist ein interessantes Land für Naturliebhaber, Abenteurer und Aussteiger. Überall auf der Welt verändern sich zur Zeit die Lebenssituationen der Menschen kraß. Die ökonomische Situation bedingt durch die Weltwirtschaftskrise spüren die Menschen mehr und mehr und auch die Umweltzerstörung geht weiter. In Costa Rica versuchen das Umweltministerium und einige Politiker gegenzusteuern. Einige Gefahren wie zum Beispiel die Schweinegrippe und andere Krankheiten breiten sich international weiter aus. US-Gesundheitsexperten befürchten, dass im Herbst Zehntausende von Amerikanern an der Schweinegrippe sterben. Die Washington post berichtete in der letzten Woche, dass die Epidemie sich schneller als normalerweise ausbreitet, weil die Bevölkerung anfälliger ist. Auch die Berichte über das Aufheizen der Ozeane machen den Experten Sorgen.
Neue Hitzerekorde in den Ozeanen
Nach dem Juni 2009 brachte auch der Juli einen absoluten Rekordmonat in Bezug auf die Temperaturen in den Ozeanen. Mit 17 Grad im globalen Schnitt hat die Temperatur des Wassers die bisherige Hoechstmarke von dem Monat Juli 1998 überschritten (damals machte sich im Pazifik das Wetterphänomen el Nino stark bemerkbar). Das Mittelmeer liegt bereits mit 3 Grad über den langjährigen Mittelwerten und auch im pazifischen und indischen Ozean werden starke Erwärmungen beobachtet. Die Folgen sind unter anderem ein Korallensterben, das die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen bedroht. Am pazifischen Ozean in Costa Rica kann man immer öfter eine starke, giftige Algenbildung beobachten, durch die viele Tiere im Wasser sterben. Außerdem kann man davon ausgehen, dass sich Hurrikane häufiger bilden und an Stärke zunehmen. Die US-Wetterbehörde NOAA warnt, dass sich el Nino in den kommenden Monaten noch stärker bemerkbar machen könnte.
Die Preise steigen, fallen und steigen wieder
Im März 2008 hat sich die Teuerungsrate in Europa auf 3.8 Prozent erhöht. Die hohen Öl- und Lebensmittelpreise sind die Hauptursachen für den starken Preisanstieg. Auch in Amerika geht die Angst um, die US-Wirtschaft könnte sich weiter verschlechtern. Um 18,3 Prozent ist der US-Automarkt wegen der steigenden Benzinpreise im Juni eingebrochen. Die Ölkonzerne erzielen Rekordgewinne und das Faß US-Leichtöl der Sorte WTI kosteten mittlerweile 145, 00 Dollar. Der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil machte im vergangenen Jahr den höchsten Gewinn, den je eine Firma erzielt hatte mit phantastischen 40, 6 Mrd. Dollar. Der Profit dieser Firma übersteigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von zwei Dritteln der Länder der Welt. Weltweit steigen die Lebensmittelpreise, mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Die Landwirtschaft braucht selbst sehr viel Energie, und verursacht ein Drittel der Co2 Emissionen. Bei Dünger, Pestizide, und beim Transport mit Traktoren ist sie auf Erdöl angewiesen. Auch der Klimawandel führt dazu, daß Anbauflächen austrocknen oder überschwemmt werden. Weltweit gab es die ersten größeren Proteste. Schnell sollten sich Klimaveränderer, Naturschützer und Agrarfachleute an einen Tisch setzten um Lösungen zu finden.
Auch in Costa Rica gingen die Preise im letzten Jahr immer höher. Durch die Weltwirtschaftskrise und der geringen Nachfrage zum Beispiel bei Benzin gingen die Preise wieder stark zurück. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sie dann wieder steigen werden.