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Kunst aus Costa Rica

Die Fotos zu unserem Reisebericht aus Costa Rica

Naturparadies Costa Rica Kinder in Costa Rica Blick auf den Pazifikstrand

Das mittelamerikanische Land Costa Rica mit 51.000 Quadratkilometern Fläche hat in seinem Gebiet 5% aller bekannten Lebensformen der Erde und ist ein wahres Naturparadies. Hier entfalten sich die unterschiedlichsten Landschaften in einem fantastischen Panorama. Die Costaricaner erhalten diese Landschaften und die unschätzbare Artenvielfalt in einem ausgedehnten Naturschutzsystem. Ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz. Neun aktive Vulkane und aktive Vulkangebirge, mit einem höchsten Punkt von 3.800 m, hat Costa Rica.

Wir hatten fast immer eine Kamera bei uns, um unser Eindrucke festzuhalten. Hier sind nur einige von unseren Fotos von Tieren, die wir bei unseren Mountainbike-Touren gemacht haben. Viel Spaß beim Anschauen.

(Text by Marie Berensen Schuldhardt, Fotos Blanca )

Brüllaffe

Mantelbrüllaffen, (Araguato oder einfacher Congos) sind die häufigsten von uns beobachteten Tiere in Costa Rica. Sie treten in Rudeln auf und wandern von Gebiet zu Gebiet. Unüberhörbar ist ihr röhrendes Geschrei, vor allem in der Morgendämmerung. Von dem Männchen werden die jungen Tiere von Baum zu Baum geführt.

Weißrüsselbär (Nasua narica),

Den Weißrüsselbären, (Nasua narica, hier pizote genannt)
trafen wir in Costa Rica häufig an und ist der Verwandte vom Waschbären (Procyon lotor, hier mapache genannt), mit seinen typischen maskenartigen Gesichtszeichnung. Die Fellfarbe des Nasenbärs ist unterschiedlich und kann nach einem Fellwechsel völlig anders aussehen. Sie werden sehr zutraulich und wurden von uns mit Bananen gefüttert. Nasenbären, die oft in größeren Gruppen auftreten. haben schon so manchen Touristen geschockt, nachdem die lieben Tiere sich plötzlich über deren Frühstück hermachte.

Krokodile (Crocodilia, hier cocodrilo genannt) sind in fast allen Fluessen in Costa Rica anzutreffen.

Man unterschiedet zwischen Spitzkrokodilen und Krokodilkaimanen. Sptitzkrokodile sind der Familie der Echten Krokodile zugeordnet und die Kaimane der Gruppe der Alligatoren, obwohl die Kaimane wesentlich langsamer sind, dafür aber doppelt so alt werden. Des Öfteren fanden wir an den Flüssen Warnschilder vor: "Vorsicht, Krokodile!"

Krokodil
Brüllaffe
beim Füttern des Nasenbärs
Vorsicht, Krokodile!
Gürteltier
Landeinsiedlerkrebs

Die nachtaktiven Gürteltiere (Cingulata) ernähren sich überwiegend von Insekten, vorzugsweise Ameisen, und sind nahe Verwandte der Faultiere und Ameisenbären. Die fast blinden Tiere sind mit harten Platten geschützt, die fast den ganzen Körper abdecken.

Der Grüne Leguan (Iguana iguana, hier iguana genannt) erinnert uns mit seinem Nackenkamm an die Zeit der Dinosaurier. Sie sind Vegetarier und können eine Körperlange von bis zu 2 Metern erreichen. Oft trifft man sie an Bäumen, da sie perfekt klettern können. Er ist streng geschützt und steht unter Artenschutz. Trotzdem wird er manchmal von den Einheimischen gefangen und verspeist.

Leguan

Der Strand bebt, wenn sich tausende von Landeinsiedlerkrebsen (Pagurus bernhardus) mit ihren Häuschen auf ihrem Rücken an den Stränden von Guanacaste in Bewegung setzen. Der Biologe Dr. Karsten Mueller von der Universität Rostock, den wir hier zufällig im Hotel trafen, berichtete, daß die Einsiedlerkrebse zur Fortpflanzung sowohl das Meer als auch die nahen Mangroven brauchen.

Kolibri

Der Kolibri (pica flor) ist der kleinste Vogel der Welt. Selbst der Größte unter ihnen, der Riesenkolibri, bringt nur ein Gewicht von 20g auf die Waage. Er schwirrt schon direkt nach Sonnenaufgang mit rund 80 Flügelschlägen pro Sekunde durch die Lüfte. Sie ernähren sich von Insekten, die sie während des Fliegens fangen, und Nektar, den sie aus den Blütenpflanzen saugen.

Kolibri
Kolibri
Ara

Die Hellroten Aras (Ara macao)kommen In Costa Rica nur an der Pazifikküste vor und sind wegen ihrer bunten Federn stark gefährdet. Die größten Papageien der Welt fliegen paarweise von Baum zu Baum, um gemeinsam ihre Nahrung aufzunehmen.

Der Schwarzkopftrogon (Trogon melanocephalus) ist in Costa Rica nur im Nordwesten anzutreffen und ernährt sich vorweigend von Insekten, Früchten und anderen Wirbellosen. Sie graben mit dem Schnabel und den Füßen in morschen Bäumen oder Termitenhügeln eine Höhle, um darin zu brüten.

Trogon
Braunpelikan

Man trifft nahezu überall an der Pazifikküste auf die begnadetsten Segelflieger und Sturztaucher der Welt, die Braunpelikane (Pelecanus occidentalis). Sie ernähren sich, mit wenigen Ausnahmen, fast ausschließlich nur von Fischen.

Motmot

Der bunte Motmot (Momotus) ist mit seinen langen bunten Schwanzfedern einer der schönsten Vögel Costa Ricas. Ihr nächster Verwandter ist der Eistaucher. Ihre Nester bauen sie sich in einem Loch in der Erde.

Arakari

Der Arassari (Pelecanus occidentalis)ist aus der Familie der Tukane. Dessen Aussehen ist von Gegend zu Gegend unterschiedlich. Am frühen Morgen besuchten sie oft die Kronen der Bäume und suchten nach Obst und Insekten. Einige Leute bauen kleine Futterkrippen und legen Früchte herein, um die Vögel anzulocken und besser beobachten zu können.

Papageien

Die kleinen Papageien (pericos) fanden wir, manchmal zu hunderten, in den Obstbäumen, hauptsächlich in den Guavenbäumen, vor, und veranstalteten wahre Konzerte mit ihrem Gezwitscher.

Rabengeier

Die Rabengeier (Coragyps atratus) sehen etwas furchterregend aus, da sie meistens auch in großen Gruppen auftreten. Sie ernähren sich nicht nur von Aas, sondern auch von Früchten und stellen eine Gefahr für die frisch geschlüpften Meeresschildkröten dar. Sie sind massenhaft besonders in Städten und offenen Landschaften zu finden.

Geschossen haben wir die hier zu findenden Fotos in Guanacaste, Samara, sowie in oder der unmittelbaren Umgebung von unserem Hotel in Costa Rica.

Anmerkungen: Diese Reiseberichterstattung und die dazugehörigen Bilder sind nur eine Wiedergabe unserer persönlichen Erfahrungen in Costa Rica und erheben nicht den Anspruch alle Arten vollständig darzustellen.


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