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 von Rosa Esquivel Pereira
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Einreise nach Costa Rica als Tourist:
Reisende können ohne Visum für 30 Tage nach Costa Rica einreisen. Wer länger bleiben möchte, muß nach 30 Tagen mindestens 3 Tage ein- und ausreisen. Bei Zwischenlandungen in den USA muß man deren Einreisebestimmungen beachten. So kann man seit Oktober 2004 nur mit einem maschinenlesbaren Reisepaß in die USA ohne Visum einreisen. Dies gilt für alle Reisenden (alle Altersgruppen). Diesbezüglich muß jeder einen eigenen maschinenlesbaren Reisepaß besitzen. Weitere Auskünfte gibt die deutsche Botschaft in San José: Tel.: (506) 290-9091 Fax: (506) 231-6403
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Costa Rica
Geschichte, Umwelt und Natur
Informationen, Bilder und Meinungen
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Die zentralamerikanische demokratische Republik Costa Rica liegt mitten in den Tropen zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden. Seine Fläche mißt 50660 Quadratkilometer, und der Abstand zwischen den beiden Ozeanen beträgt an der schmalsten Stelle nur etwa 119 km. Der höchste Punkt des Landes ist der Chiripó (3820 m) in den Cordillera de Talamanca.
Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifischen Ozean. Insgesamt gliedert sich Costa Rica sich in sieben Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas und San José).
Schätzungsweise 400 000 Indianer lebten in Costa Rica als Kolumbus 1502 an Land kam. Zudem gab es vier indigenen Stämme: die Cariben an der Ostküste, und im Süd-Westen Borucas, Chibchas und die Diquis. Einige Jahre später haben die spanischen Konquistadoren versucht das Land systematisch zu kolonisieren, klassifizierten Costa Rica dann aber als eine untergeordnete Kolonie aufgrund seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage. Cartago wurde gegründet und war bis 1823 die Hauptstadt von Costa Rica. 1821 kam dann, nach 2 Jahren Zugehörigkeit zu Mexiko, die Unabhängigkeit. Ausgenommen einer Militärdiktatur von Tomás Guard von 1870 bis 1882, hat sich das Land zu einer der größten demokratischen Republiken in Lateinamerika entwickelt, und hat seit 1949 keine eigenen Streitkräfte mehr.
Nicht zu Unrecht gilt Costa Rica als eines der stabilsten und am wenigsten korrupten Länder in Lateinamerika. Sogar seine Präsidenten können bei Korruption vor Gericht gehen. Die nationalen Umweltprobleme entstehen vor allem durch die Abholzung der Wälder für landwirtschaftliche Zwecke. Einst war Costa Rica komplett bewaldet, verlor aber von 1990 bis 1995 durchschnittlich 3% der Waldfläche jährlich und verringerte die Fläche schließlich auf nur 25%. Ein weiteres Problem ist die Kontamination des Bodens durch Dünger und Pestizide. 1973 wurden dem Ministerium für Gesundheit die Befugnisse zur Kontrolle der Umweltverschmutzung zuteil. Allerdings fehlte es dem Ministerium, ähnlich wie heute an genügend Geld und beschultem Personal, eine wirksame Kontrolle zu gewährleisten. Auch im Hinblick auf den Müll gibt es noch viele Probleme zu lösen. Recyclinglösungen stecken noch in den Kinderschuhen. Hinzu kommen nun noch die internationalen Umweltprobleme: die globale Klimaveränderung und die damit verbundene Erwärmung der Ozeane. Immer mehr Stürme und Hurricanes entstehen in den Ozeanen und giftige Algenbildung bewirken eine Bedrohung der Tierwelt unter Wasser.
In Costa Rica wird Natur großgeschrieben. Kein anderes Land hat so eine beeindruckende Palette von Schutzgebieten verschiedener Kategorien. Das Ministerium für Umwelt und Energie von Costa Rica (MINAE) erklärte im Jahr 2003, daß das Land 256 Schutzgebiete aufweist. 25% der Landfläche ist geschützt in Reservaten oder Nationalparks. Costa Rica wurde zu einem Natur-Tourimus-Vorzeigeland, erst recht als der Friedensnobelpreisträger und derzeitige Präsident von Costa Rica, Óscar Arias Sánchez, der Umweltzerstörung einen radikalen Kampf ankündigte und im Einklang und Frieden mit der Natur leben möchte.
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5 Colones von 1972
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Kaffee-Arbeiter Costa Rica
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Limbo Tanz am Strand
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Arte, Bernd D. Kugler
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